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Im Jahr 1989 gelangte die Japanische Schwertkunst IAI-DO der MUSO JIKIDEN EISHIN RYU durch den Holländer Jan de Haan in die Schweiz. Im selben Jahr, fand in unserem damaligen Senbukan-Dojo, der 1. Lehrgang mit Jan de Haan statt. Ab 1992 kamen auch die Lehrgänge im österreichischen Tulln dazu, jeweils mit Schweizer Beteiligung. Internationaler Lehrgang 20.05.-23.05.1994 im Senbukan-Dojo Luzern
1994 absolvierten in Tulln, zum ersten Mal in Europa, vier Schweizer, Beat Honauer, Richard Isenschmid, Beat Dällenbach und Peter Ulrich, die MOKUROKU Prüfung unter Jan de Haan. Die überaus schwierige Prüfung dauerte ganze sieben Stunden und bestand aus der Bambusprobe, wobei eine 6 cm dicke Bambusstange, gehalten von zwei Mann an Stricken, mit einem Holzschwert (Bokken) durchgeschlagen wird, 1000 Kirioroshi und ca. 1320 Katas. Von links: Peter Ulrich, Beat Dällenbach, Beat Honauer und Richard Isenschmid
Inschrift auf dem Prüfstein im Tullner Stadtpark von 1994
Drei Jahre später, am 16.8.1997 absolvierten ebenfalls zwei Schweizer, Hugo Ulrich, Felix Fritschi und der Österreicher Erwin Steinhauser die MOKUROKU Prüfung in Tulln. Am 31.Dezember 1996 trennten sich die Wege der IAI-DO Schule Luzern und dem Senbukan-Dojo. Damit war der Grundstein für die Entstehung des KUMIZAZA-DOJO gelegt. Bis Juni 1997 trainierten wir in einem Provisorium in Emmenbrücke. In dieser Zeit wurde ein Raum gesucht, gemietet und umgebaut. Am 7. Juni 1997 konnte dann die offizielle Eröffnung des KUMIZAZA-Dojo zusammen mit dem 10-jährigen Jubiläum der MUSO JIKIDEN EISHIN RYU KOMEI JYUKU in Europa gefeiert werden. Mit der Eröffnung des KUMIZAZA-DOJO wurde der Grundstein gelegt, für ein Asiatisches Trainingszentrum in Kriens Obernau. Lehrgang im KUMIZAZA DOJO Kriens Obernau CH 1997 Von links: Andi, Jan, Beat, Sibille, Richi, Astrit, Hugo und Beat
Lehrgang im KUMIZAZA DOJO Kriens Obernau CH 1997 nach dem Schneiden Von links: Beat, Astrit, Jan, Richi und Beat
Vom Oktober 1998 bis Januar 2000 war auch die traditionelle Goju-Kai Karate-Schule, von Horst Baumgürtel 5. Dan, im KUMIZAZA DOJO zu Hause. 1999 gründete Richard Isenschmid Sensei die KUMIZAZA Kendo-Schule, welche heute durch Martin Müller Sensei, KENDO CLUB KRIENS, geleitet wird. Seit August 2008 trainieren sie nicht mehr im KUMIZAZA DOJO sondern im Brunnmatt Schulhaus Kriens. Seit Februar 2000 ist auch die traditionelle Shaolin Kung Fu Ch’an Tempel Institut Luzern, unter der Leitung von Roger Stutz, unter unserem Dach. 2001 trennten sich die Wege zwischen Jan de Haan und dem KUMIZAZA DOJO. Die prägenden Jahre unter Jan de Haan sind für uns unvergesslich. Auf der suche nach einem neuen Meister, kam Hugo Ulrich-Sensei im August 2004, auf dem Hochkar in Niederösterreich, bei einem Internationalen Lehrgang von Erwin Steinhauser-Sensei, mit Sekiguchi Komei-Socke, Fufji Katsuko-Sensei und Shimizu Nobuko-Sensei zusammen. Seit dieser Zeit ist Hugo Ulrich-Sensei ein direkter Schüler von Sekiguchi Komei-Socke (21. Grossmeister MUSO JIKIDEN EISHIN RYU) und Shimizu Nobuko-Sensei (1. Grossmeister RYUEN RYU). Sommerlehrgang 15.-21.08.2004 Hochkar Niederösterreich
Seit 2005 ist das KUMIZAZA-Dojo das Honbu-Dojo für MUSO JIKIDEN EISHIN RYU und RYUEN RYU in der Schweiz. Am 14. Januar 2007 konnte durch das grosse Angagement von Roger Stutz der Shaolin Ch’an Tempel eröffnet werden. Am 3. November 2008 wurde der langersehnte grosse neue Trainingsraum, Chan Guan, fürs Shaolin Kung-Fu eingeweiht. Ein wunderschöner, heller Raum mit einem abgetrennten Büro-Bereich. Mit diesem dritten Raum ist nun in Obernau ein wirkliches chinesisches Zentrum für Kampfkunst entstanden, welches den Schülerinnen und Schüler ideale Voraussetzungen für das Erlernen des traditionellen Shaolin Kung-Fu bietet. |
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